Energiewende
Der Begriff "Energiewende" steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt.
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Klimaschutz
Die Konzentration der Treibhausgase ist durch die Industrialisierung der letzten 150 Jahre zu stark angestiegen. Ziel der deutschen Klimapolitik ist es daher, bis 2020 die Emissionen von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent. Beim internationalen Klimaschutz setzt sich Deutschland für ein ambitioniertes Klimaschutzabkommen ein.
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Emissionshandel
Die Europäische Union hat zugesagt, ihre Emissionen während der Jahre 2008 bis 2012 um acht Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern. Um diese Zielsetzung zu erreichen, haben sich die Mitgliedstaaten der EU zu nationalen Klimaschutzzielen verpflichtet. Deutschland hat zugesagt, die Treibhausgasemissionen im gleichen Zeitraum um 21 % (bezogen auf 1990) zu reduzieren.
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Klimaschutzinitiative
Die Klimaschutzinitiative besteht aus einem nationalen und einem internationalen Teil. Sie wurde im Jahr 2008 gestartet und setzt die Einnahmen aus dem europäischen Emissionshandels für den Klimaschutz ein. Mit verschiedensten Projekten werden Anreize gegeben, um die großen Potenziale zur Emissionsminderung kosteneffizient und breitenwirksam zu erschließen - in Deutschland und weltweit.
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Energieeffizienz
Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Die Lage an den Energiemärkten spitzt sich zu, und die Energiepreise steigen massiv an. Die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger beschleunigt den Klimawandel. Die Steigerung der Energieeffizienz wirkt dagegen dämpfend auf die Energiepreise, senkt die Abhängigkeit von Energieimporten, mindert den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2), erhöht die Versorgungssicherheit und wirkt Energieverteilungskonflikten entgegen.
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Erneuerbare Energien
Die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas haben zwei wesentliche Nachteile: sie sind nicht unendlich verfügbar und ihre Verbrennung erzeugt klimaschädliche Emissionen - mit erheblichen Folgeschäden und -kosten. Auch Uran ist endlich. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist darum nicht nur sinnvoll, sondern gesamtwirtschaftlich auch vorteilhaft. In Deutschland und der EU sollen erneuerbare Energien deshalb kräftig ausgebaut werden.
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